[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
sick
heart
idee
frage
blush
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Remo
Beiträge: 1286 | Zuletzt Online: 11.06.2024
Name
Remo
Geburtsdatum
17. Oktober 1968
Wohnort
Weinfelden
Registriert am:
18.12.2009
Geschlecht
männlich
    • Remo hat einen neuen Beitrag "Presseartikel über den HCT" geschrieben. 11.06.2024

      Auch dank dem EHC Olten: HC Thurgau schliesst die Saison 2023/24 mit einem unverhofften Gewinn ab

      Der HC Thurgau schliesst das turbulente Geschäftsjahr 2023/24 besser als erwartet und deutlich besser als in der Vorperiode ab, als die Verwaltungsräte dem Klub ausserordentlich unter die Arme greifen mussten. Obwohl der Swiss-League-Klub finanziell stabil in die neue Saison steigen kann, hebt er den Mahnfinger.

      Eigentlich hatte der HC Thurgau für die vergangene Saison einen Verlust von knapp 40'000 Franken budgetiert. Am Ende aber steht ein Gewinn von rund 17'000 Franken zu Buche. Dies gab der Eishockeyklub am Montag bekannt. Für Geschäftsführer Christian Bannwart sind drei Hauptfaktoren verantwortlich für das unverhoffte Ergebnis. «Wir haben das hohe Niveau unseres Sponsorings nochmals getoppt. Zudem haben wir mehr Events durchgeführt, wie etwa den Lottoabend.» Grossen Einfluss auf die Kasse des HCT hatte aber auch der Playoff-Viertelfinal gegen den EHC Olten – auch wenn der am Ende mit 2:4 verloren ging.

      «Als feststand, dass Olten unser Playoff-Gegner werden wird, zeichnete sich ab, dass wir das Geschäftsjahr positiver als erwartet abschliessen werden», sagt Bannwart. «Olten ist eine Mannschaft, die regelmässig viele Fans nach Weinfelden mitbringt.» Dass sich der HCT in der Best-of-7-Serie dann ein drittes Heimspiel erkämpfte, machte Thurgaus positiven Geschäftsabschluss komplett.

      Die Herausforderungen werden nicht weniger

      Auch auf der Ausgabenseite habe man viel unternommen, um die Finanzen im Lot zu halten, sagt Christian Bannwart. «Dass wir im Gegensatz zum Vorjahr diesmal fürs Playoff auf einen dritten Ausländer verzichtet haben, ist nur ein Beispiel. Es hatte aber grossen Einfluss auf das finanzielle Ergebnis.» Vom eingeschlagenen Sparkurs habe man schon einiges umgesetzt, das sich noch in der Rechnung 2023/24 niederschlug, so Bannwart. «Wir alle haben viel und gut gearbeitet.»

      Doch mit jeder Optimierung wird das Sparpotenzial kleiner. Deshalb sagt Thurgaus Geschäftsführer bei aller Freude über den erwirtschafteten Gewinn: «Es gibt keinen Grund für Luftsprünge.» Denn die Swiss-League-Klubs werden in der kommenden Saison nicht mehr auf die 100000 Franken zählen können, die der Schweizer Eishockeyverband SIHF und die Nationalliga jedem Swiss-League-Klub als Einmalzahlung geleistet haben. «Alleine dieses Loch zu füllen, ist eine grosse Herausforderungen für die kommende Saison», sagt Bannwart.

      Beim HC Thurgau kommt erschwerend dazu: Das Zerwürfnis innerhalb des Verwaltungsrats, das den Austritt von Vizepräsident Cäsar Müller und René Fontana zur Folge hatte, wird nun wohl doch einen grösseren Abfluss an Sponsoringgeldern zur Folge haben, als ursprünglich erklärt worden war. CEO Bannwart sagt: «Das positive Geschäftsergebnis der vergangenen Saison darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir keinen Zentimeter Eis verschenken dürfen.» Zumal die strukturellen Probleme der Swiss League auch mit dem Aufstieg des EHC Chur alles andere als gelöst sind.

      Publikumsaktie vertreibt Sorgen bezüglich Lizenz
      Immerhin: Der HC Thurgau konnte zuletzt auf einen grossen Rückhalt aus der Bevölkerung zählen. Einerseits zeigte sich dies – wenn auch auf bescheidenem Niveau – in der Zunahme der Zuschauerzahlen (+10%). Andererseits war die Lancierung der Publikumsaktie ein voller Erfolg. Dank der Kapitalerhöhung schoss die Eigenkapitalquote des Klubs durch die Decke, erhöhte sich von kritischen 5 Prozent aus dem Vorjahr auf stolze 49 Prozent. Das dürfte dem HCT die Spiellizenz ohne Auflagen bescheren. Gefordert sind dafür jeweils 30 Prozent.

      Auf längere Sicht ist es das oberste Ziel von Geschäftsführer Christian Bannwart und dem HC Thurgau, sich unabhängiger vom Sponsoring zu machen. Heute lebt der Klub fast ausschliesslich vom Geld, das hauptsächlich «Sponsoring-Fuchs» Paul Kaiser seit Jahren generiert. Nur rund 30 Prozent vom Budget macht der eigentliche Betrieb aus. «Dieser muss in Zukunft eindeutig mehr abwerfen», sagt HCT-Geschäftsführer Bannwart.

    • Remo hat einen neuen Beitrag "NLB News" geschrieben. 29.05.2024

      Hey Laserpass

      Welcome back on board!

      Der zweite Rückkehrer nach der 'grünen Weisheit'

      Zuletzt auf LinkedIN gesehen bzw. gehört...Wie geht es Dir und was macht Winterthur (Sorry, dass "wir" Dir den Trainer ausgespannt haben).

      Ja finde ich mutig von Chur....Aber sie setzen auch ein Zeichen, was ich gut finde!

      Die Bonzen in der NLA (sowie die Wendehälse aus Biel, Rappi, Kloten, Ajoje) sowie der Verband lässt uns ja hängen.

      Sollen sie doch selber ihre Spieler ausbilden und schauen wo sie diese dann "parkieren"....Die erste Liga wäre ja noch attraktiv....(Ironie off).

      El Nino hat das ja schon mehrfach angesprochen, dass sich das CH-Hockey mit der (quasi-) geschlossenen Liga sich so sein eigenes Grab schaufelt...

      Von dem her: respect und good luck nach Chur!

      P.S. War gerade dort; eine tolle Innen- und Altstadt! Immer eine Reise wert

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Saison 24/25" geschrieben. 24.05.2024

      Zitat von monster im Beitrag #14
      Lawrence für 2 Jahre von Winterthur zu Sierre.
      Auf dem Papier werden die ein sehr starkes Kader haben.


      Yep, den hätte ich noch so gerne bei uns gesehen!!

      Jung, dynamisch und ein Scorer. So in der Kategorie wie Jason Young, Deschenau, Wydo, Ang usw.

      Ja nicht nur Sierre, sondern auch Winti wird uns das Leben schwer machen...

      Wird eine spannende, wie herausfordernde Saison

      Und ja, Sierre wird wohl vorne mitmischen!

      Hier der Auszug aus hocheynews:

      Josh Lawrence wird für die nächsten zwei Saisons für den HC Sierre spielen. Lawrence verlässt Winterthur also nach einer Saison, bleibt aber in der Schweiz. "Josh ist ein elektrisierender Spieler, der unsere Fans mit seiner Geschwindigkeit und seinen Fähigkeiten in Atem halten wird", sagt Chris McSorley im Namen des HC Sierre.

      In der vergangenen Meisterschaft, seiner ersten Profisaison, erzielte Lawrence in 45 Qualifikationsspielen 30 Tore und gab 22 Assists und war damit der drittbeste Punktesammler der Swiss League. Mit Arnaud Montandon und Jordann Bougro sowie dem weiteren Neuzugang Léonardo Fuhrer verfügt der HC Sierre nun über vier der sieben besten Scorer der vergangenen Saison.

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 13.05.2024

      Da bin ich ganz bei monster.

      Finde ich eine sehr gewagte und für mich unverständliche Strategie.

      Die Imports sind da um Spiele zu entscheiden und nicht um defensiv zu glänzen. Das hatten wir alles schon...?!

      Ein Rückfall in vergangene Zeiten und es beisst sich für die von unserem Präsidenten ausgerufene Vorwärts-Strategie!

      Er hat sich durchgesetzt und wird nun einzig und allein am Erfolg (sportlich wie finanziell) gemessen!

      Den hart umkämpften Zuschauerzuwachs kann schnell wieder verloren gehen, wenn wir jetzt augenscheinlich zum reinen Ausbildungsclub mutieren sollten.

      Dann hoffe ich mal, dass uns die ebenfalls günstigen Ausländer von Winti (und Nico Lehmann!) nicht wieder abschiessen....

      Ein Milo oder Rehak ist nun schon fast Pflicht!

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 11.05.2024

      David Lindquist also....Puh, 7 Tore in der letzten Saison in Martigny....?!

      Das ist aber gar wenig...Da wäre Bengtsson (trotz verletzungsanfälligkeit) für mich die viel bessere Wahl gewesen. Der machte gefühlt im jeden Spiel ein Tor (sofern fit).

      Gem TGZ ist auch der zweite schwedische Import wahrscheinlich eher Spielmacher als Knipser. In dieser Rolle hat mir aber Hunter Garlent auch ausgezeichnet gefallen. Zudem hat auch er immer wieder mal eingenetzt.

      Als zweiter Ausländer hätte ich mir Josh Lawrence von Winti gewünscht. Jung, hungrig, ein Spielmacher und Sniper! Glaube nicht unbedingt, dass wir ihn nicht hätten bezahlen können?!

      Winti hat nun wieder zwei torgefährliche Kanadier geholt, was mir für den HCT auch viel lieber gewesen wäre. Ausser mit Samu, sind wir mit den Schweden nie richtig glücklich geworden.

      Wenn schon alles Schweden, hätten wir auch gleich Markus Akerblom behalten können.

      Das ganze macht nur einigermassen Sinn, wenn wir einen Milo zurückholen könnten. Dessen Zukunft ist in Kloten (gem. TGZ) scheinbar auch noch nicht geklärt.

      Oder dann Rehak, der weiss auch wo das Tor steht und ich sehe immer noch sehr viel Potenzial in ihm.

      Ansonsten finde ich die Ausländerwahl eher riskant.

      Diese Strategie versuchte damals schon mit "Nuts", was auch nicht wirklich den gewünschten Erfolg/Effekt brachte...

      Jedes Jahr heisst es, wir schiessen zuwenig Tore und bräuchten ausländischer Knipser....

      Mixed emotions....

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 07.05.2024

      Einen Schweden gibts es ziemlich sicher....Hoffe dazu noch ein Kanadier, die passen einfach zum HCT😉

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 07.05.2024

      Der Schmutz-Ersatz ist da, eine richtig Abriss-Birne (als Kompliment gemeint; in Anlehnung an Patrick Bloch's Ausdruck)

      Hat gefehlt, guter und auch nötiger Transfer, well done!

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 03.05.2024

      François Beauchemin wäre natürlich ein Toplösung für den einten Import.

      Hatte eine gute Saison in Olten.

      Da nun aber Sierre auch an ihm dran ist, wird es wohl ziemlich schwierig, ihn verpflichten zu können.

      Mit der Verpflichtung von Jordann Bougro hat Sierre seine Ambitionen schon mal unterstrichen (Mc Sorley, Aufstieg in die NLA im Jahr 2027 mit einem gesicherten Budget von 12 Mio., in der neuen 75-Mio-Halle).

      Zitat aus der NZZ von Visionär und Macher Chris Mc Sorley: "Sobald das Stadion bewilligt ist, wird sich für den Sport über Nacht alles verändern. Wir werden das Gleiche machen wie in Lausanne und Genf, per Copy-and-paste"

      Im Wallis scheint das Geld für zwei NLA-Clubs vorhanden zu sein?!

      Davon können wir nur träumen....

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Presseartikel über den HCT" geschrieben. 22.04.2024

      Ein lesenswerter Artikel aus der NZZ:

      Abstieg heisst Tod
      Die höchste Schweizer Eishockeyliga, die derzeit ihren Meister ermittelt, ist attraktiver denn je. Doch die Prosperität der National League überdeckt die weitreichenden Probleme der Branche. Von Nicola Berger  

      Bauchlandung: Trotz der Attraktivität des Play-off-Finals (hier Lausannes Théo Rochette) liegt vieles im Argen.

      In den kommenden Tagen wird ein neuer Schweizer Meister gekürt: Zürich und Lausanne duellieren sich in einem hochstehenden Play-off-Final, der Publikumszuspruch ist so gross, dass die Schwarzmarktpreise für die Eintrittstickets in die Höhe ­geschossen sind. Es sind Begleiterscheinungen einer Liga, die boomt. Und allein in der Qualifikationsphase wurden zu stattlichen Preisen 2,6 Millionen Eintritte verkauft. Ausgeglichenheit, in der National League (NL) jahrzehntelang eine einigermassen dreiste Propagandalüge, ist gewährleistet: Der ZSC oder Lausanne werden der dritte Champion der letzten drei Jahre sein. Der Vorjahressieger Genf/Servette schaffte es nicht einmal ins Play-off.

      Doch hinter der glitzernden Fassade liegt so vieles im Argen, dass es seit längerem brodelt. Die National League umfasst seit 2021 14 Teams, so viele wie nie zuvor, sie wurde während der Pandemie aufgestockt. Das hatte eine Erhöhung der Anzahl an spielberechtigten Ausländern zur Folge, von vier auf sechs, weil es unter den knapp 29 500 Lizenzierten nicht genügend Spieler gibt, um 14 Equipen à 25 Akteure auf dem höchsten Niveau zu bestücken.

      Schweizer Qualität ist so rar, dass die Saläre explodiert sind. Nationalspieler können um die 800 000 Franken verlangen, es sind horrende Summen, die sich nur in den seltensten Fällen refinanzieren lassen: Bei drei Vierteln der NL-Klubs muss ein strukturelles Defizit durch Mäzenatentum gedeckt werden. Selbst ein Meistertitel ist finanziell wenig interessant. Und es ist im Hockey kaum möglich, Transfererlöse zu erwirtschaften. Einzig ein Abgang in die NHL wird mit 250 000 Dollar entschädigt.

      Der Play-off-Finalist Lausanne verlor in den Pandemiejahren mehr als zwölf Millionen Franken. Pro Saison. Ein ranghoher Funktionär formuliert es absichtlich überspitzt so: «Die Spielerlöhne sind das grösste Problem. Wer einigermassen rückwärts fahren kann, verdient 200 000 Franken. Es ist absurd.»

      Eine andere Konsequenz der NL-Erweiterung ist die Aushöhlung der Swiss League (SL). Die zweite Liga umfasst nur noch zehn Teams, zuletzt zogen sich Martigny und Langenthal mangels Perspektiven ins Amateurhockey zurück. Die Situation ist so prekär, dass in der Stimme von Sébastien Pico ein Mix aus Konsternation und Entschlossenheit liegt. Der Geschäftsführer des EHC Visp sagt: «Die Grösse der Ligen muss auf je zwölf Teams angepasst werden. Und es braucht eine Durchlässigkeit, die diesen Namen auch verdient. Die Probleme sind allen bekannt. Aber sie sind den Vertretern der National League schlicht egal.»

      Das System ist eine Mogelpackung
      Das Aufstiegsmodell im Schweizer Eishockey ist seit Jahrzehnten umstritten. Das Nadelöhr ist winzig und besteht aus einer «Liga-Qualifikation», die mit vier Ausländern gespielt wird. Auf dem Papier ist das ein Kompromiss zwischen der Anzahl an spielberechtigten Ausländern der beiden Ligen: Sechs sind es in der NL, zwei in der SL.

      Aber bei Lichte besehen ist es eine Mogelpackung, weil die SL-Teams so gezwungen werden, beim Transferschluss von Mitte Februar zwei ausländische Spieler zu verpflichten, die sie dann knapp zwei Monate lang praktisch nie einsetzen können. Kaum jemand in der SL hat dafür die Mittel, das höchste Budget liegt bei knapp sechs Millionen Franken. Und politische Opposition ist sinnlos – die NL hat bei Abstimmungen in Abstiegsfragen 14 Stimmen à 3 Punkten. Die SL deren 10 à 2.

      Was nicht nur Pico aufstösst, ist der Umstand, dass selbst Reformbefürworter ihren Standpunkt um 180 Grad veränderten, sobald sie die oberste Liga erreichten. So war das bei allen Aufsteigern der letzten Jahre: bei den SCL Tigers, bei Rapperswil-Jona, bei Kloten, beim HC Ajoie und beim EHC Biel.

      Letztgenannter schaffte es 2008, hatte sich jedoch 2007 eingehend bei der Wettbewerbskommission (Weko) über die Zustände beschwert und war bis vor ein Schiedsgericht gezogen. Heute sagt der Manager Daniel Villard: «Ja, die Verhältnisse sind nicht optimal. Aber uns hat damals auch keiner geholfen, wir hatten bis zu 13 Ausländer unter Vertrag, um den Aufstieg zu schaffen. Die Swiss League muss erst einmal ihren eigenen Laden in den Griff bekommen, da sind viele Fehler geschehen.»

      Villard spielt nicht zuletzt darauf an, dass sich die SL 2020 von der NL abspaltete, es war ein fataler Fehlentscheid. Die SL-Klubs erhielten 2023/24 30 000 Franken TV-Geld. Und aus der Zentralvermarktung bloss 5000 Franken vom Sportwettenmonopolisten Sporttip. Es ist ein lächerlicher Betrag, von ihm lässt sich nicht einmal das Materialgeld für einen Spieler decken. Die Namensrechte an der Liga blieben ebenso unverkauft wie das Topskorer-Paket. Die Konsequenz sind Fälle wie der EHC Winterthur, der mit einem Etat von weniger als 3 Millionen Franken gerade einen Verlust von 750 000 Franken auswies.

      Seit einiger Zeit ist es Swiss Ice Hockey (SIHF), die Dachorganisation des Schweizer Eishockeys, die für die Zentralvermarktung zuständig ist. Verbessert hat sich die Situation nicht; der Verband hat auch andere Sorgen. Noch immer hat er keinen Nachfolger für die 2021 ausgestiegene Zurich-Versicherung gefunden, die mehr als 2 Millionen Franken einschoss, um sich Hauptpartner nennen zu dürfen. Der SIHF-Präsident Stefan Schärer sagt, er hoffe, bis zum Jahresende einen neuen Sponsor präsentieren zu können.

      Der ehemalige Spitzenhandballer Schärer, 59, steht Swiss Ice Hockey seit September vor und lässt seither Umtriebigkeit erkennen. Er hat Arbeitsgruppen eingesetzt, die bis zur Generalversammlung vom 9. September Verbesserungen erarbeiten sollen, es geht um Liga-Modelle und den Athletenweg.

      Denn auch in der Ausbildung sind die Dinge ins Stocken geraten, es sind etwa keine Talente in Sicht, welche in die Fussstapfen der NHL-Stars Roman Josi und Nico Hischier treten könnten. Das Kontingent an Schweizer NHL-Profis ist auf zehn Spieler geschrumpft, und Besserung ist nicht in Sicht. Seit Hischier 2017 im Draft an erster Stelle gezogen wurde, hat die Schweiz nur noch einen Erstrundendraft produziert: den Verteidiger Lian Bichsel vor zwei Jahren.

      Die Herausforderungen sind vielschichtig. Schärer sagt, das Ziel sei es, eine gemeinsame Vision zu entwickeln, die für alle Beteiligten greife. Was angesichts der diversen Eigeninteressen der verschiedenen Klubs und Ligen bisher nie funktioniert hat.

      Es ist paradox: Die Einsicht, dass das aktuelle Modell nicht funktioniert, ist vorhanden, und doch geschieht nichts. Gaudenz Domenig, der erfahrene Präsident des Rekordmeisters HC Davos, sagt: «Die National League ist zu gross. Und wir haben nicht genug Spieler, um daneben auch noch die Swiss League und die drittklassige MyHockey-League zu bestücken. Es war ein riesiger Fehler, die NL auf 14 Teams zu erhöhen.» Und er stellt in Aussicht, dass der HCD einer Lösung zustimmen würde, bei der absteigt, wer zwei oder drei Jahre in Folge Tabellenletzter geworden ist. «Vielleicht müsste man einfach wieder mal abstimmen und schauen, was geschieht», sagt Domenig.

      Explosive Monate stehen bevor
      Nur: Schon für diesen moderaten Kompromiss wird sich kaum eine Mehrheit finden lassen. Marc Lüthi ist der starke Mann im SC Bern, als politisches Schwergewicht ist sein Wort in der Branche von Bedeutung. Er sagt: «In einer perfekten Welt hätten wir 10 NL- und 10 SL-Teams und es gäbe einen direkten Absteiger. Aber das ist Utopie. Eine Reduktion der NL wäre momentan unverantwortlich. Denn heute ist ein Abstieg dein Todesurteil. Du kannst in der aktuellen SL nicht überleben. Bei uns würde eine Relegation 120 Arbeitsplätze kosten.»

      So ist das manchmal im Sport, er lebt von Dramen. Wer gut arbeitet, kann Meister werden, und wer versagt, muss damit rechnen, dass er absteigt. Eigentlich sind das im Mannschaftssport fast universell gültige, nicht verhandelbare Grundsätze. Es lässt tief blicken, dass so viele Funktionäre die eigene Job­sicherheit höher gewichten.

      Im Sommer 2022 hat sich ein SL-Klub neuerlich an die Weko gewandt, die in einem ersten Austausch erwiderte, dass das derzeitige Modell durchaus «kartellrechtliche Berührungspunkte» haben könnte. Der Verein wurde mit diplomatischem Geschick darum gebeten, die Angelegenheit vorerst ruhen zu lassen. Inzwischen aber ist das Frustrationslevel so hoch, dass die dortigen Macher sich vorbehalten, einen erneuten Vorstoss zu wagen. Das Schweizer Eishockey steht vor explosiven Monaten.

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 18.04.2024

      Ja das ist zweifelsohne (auch) ein guter Transfer, respect!

      Da wie man hört, zwei bis drei Platinsponsoren sowie einzelne Metallsponsoren nun ziemlich sicher wegfallen werden, wird die Aufgabe für den Sportchef auch nicht einfacher...

      Hoffe dass nun andere dafür ihr Sponsoring erhöhen (Prematic und die Baukla sind ja verständlicherweise beim Bodensee-Cup ausgetreten)

      In Anbetracht der beträchtlichen "Gesamtkosten" (Nachwuchs, Frauenteam, Geschäftsstelle, Infrastruktur etc.) werden wir uns nächste Saison (budget-technisch) schätzungsweise auf Augenhöhe mit Sierre, Winti und ev. sogar auch Chur bewegen.

      Der Kampf um einen vorderen Mittelfeldplatz wird sicher eine spannende und ausgeglichene Angelegenheit.

      Visp hat ja auch schon wieder Ambitionen angemeldet mit den bisher getätigten Transfers.

      Vieles wird natürlich, wie immer, von den Imports abhängen.

      Hoffen wir wieder einen Glückstreffer wie Damon, Wydo, Deschenau, Ang oder dergleichen

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Presseartikel über den HCT" geschrieben. 04.04.2024

      Was für eine Schweinerei was die NL-Clubs auch im Nachwuchsbereich abziehen!!🤮😡

      Gem. Bericht heute in der TG Zeitung.

      Da kotze ich im Strahl....

      Wie ich auch schon hier erwähnt habe, wechseln unsere Toptalente schon früh zu den NL- Vereinen (derzeit acht auf Stufe auf Stufe U17!🙄😬).

      Und das, weil die NL-Maffia, auch auf dieser Stufe eine geschlossene Liga eingerichtet hat.

      Die NL-Vereine machen mit unseren Jungs dann Kohle.

      Sollte ein Thurgauer dann wieder zum HCT wechseln, muss der HCT viel Geld für die eigenen Jungs hinblättern😡😳

      Langsam ein Fall für den Sportsgerichtshof CAS in Lausanne!

      Wir sollten keine Junioren von den NL-Maffia-Vereinen mehr mit B-Lizenzen bei uns Spielpraxis bieten.

      Vorher noch mit der My Sports League fusionieren, mit Ost- und Westgruppe und nur die eigenen Junioren einsetzen!

      Soll die Maffia da oben dann schauen wo "ihre" Junioren dann spielen!

      SAUEREI das, definitiv!

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 01.04.2024

      Was für ein Comeback von der grünen Weisheit, welcome back my friend!

      Das ich das noch erleben darf😃

      Wenn auch oft umstritten und kontrovers diskutiert, habe ich Deine ehrlichen und fadengeraden Postings doch immer geschätzt und als Bereicherung empfunden.

      Ahnung vom Hockey hasr Du definitiv😉

      Warum nur für kurz..!?

      Ein wenig Wind aus dem Osten tut doch ganz gut...😉😁

      Go for green witness und beste Ostergrüsse zurück!

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 29.03.2024

      Mag sein, aber ich frag mich einfach, wer nächste Saison für uns die Tore schiessen soll..!?

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 28.03.2024

      Josh Lawrence ist zu haben.

      Winti kann seinen (neuen) Lohn nicht mehr stemmen.

      Jetzt unbedingt zuschlagen, da wüsste man, was man hat!!

      Der andere Import von Winti geht ja auch...

      Bitte auch Jan Zwissler (endlich) unter Vertrag nehmen.

      Wieso zögert man. Ein waschechter Thurgauer (Weinfelden) mit viel Wasserverdrängung und gutem Torriecher.

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 26.03.2024

      Schnetzer ein "must-have".

      Da spielerischen Fähigkeiten und Kampfeswille sowie Körperspiel!

      Spiller kannst Du glatt vergessen, entweder ein top-4 Club oder sonst eher sogar ein vorzeitiges Karriere-Ende.

      Mit Asselin haben die Oltner (endlich) einen Top-Import verpflichtet!!!

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 26.03.2024

      Bin gespannt wo Ramon Knellwolf landen wird.

      Einer der wenigen verfügbaren Scorer.

      Für die NLA wird es ihm wahrscheinlich nicht reichen.

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Kader 24/25" geschrieben. 25.03.2024

      Der hier auch schon erwähnte Leonardo Fuhrer (ex Martigny) verhandelt mit Sierre und Visp.



      Da wird er wohl in der Lonza-Arena landen....

      Das ist mir dann lieber wie in Sierre

      Und wir kriegen dann einmal mehr die Wühltischware...?!

      Das wäre dann die neue bzw. alte Realität, die wir schon vor 4-5 Jahren bestens kannten..,.

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Presseartikel über den HCT" geschrieben. 21.03.2024

      HC Thurgau verliert Tauziehen um Nico Lehmann – dafür kommt Kevin Lindemann

      Thurgaus Playoff-Topskorer Nico Lehmann wechselt zum Ligakonkurrenten Winterthur, an seiner Stelle verpflichtet der HCT Kevin Lindemann vom EHC Kloten. Fragen wirft derweil die Vertragsdauer des neuen Headcoachs Anders Olsson auf.


      Nico Lehmann (rechts) verlässt den HC Thurgau nach drei Saisons und schliesst sich dem aufstrebenden EHC Winterthur an.

      Mit der Bekanntgabe von Anders Olsson als zukünftigen Headcoach am Dienstagmorgen nimmt die Transferaktivität beim HC Thurgau Fahrt auf. Schon am Mittwoch gab der Swiss-League-Klub aus Weinfelden Kevin Lindemann als neuen Stürmer bekannt. Er kommt von Klotens National-League-Team und ist nach dem jungen Goalie Mathieu Croce (Hermes/FIN) und Oltens Verteidiger Cédric Hächler der dritte neue Spieler, der für die Saison 2024/25 einen Vertrag beim HCT unterschrieb.


      Dem 21-jährigen Sohn des früheren NLA-Stürmers Sven Lindemann (Kloten, Zug, Langnau, Rapperswil-Jona) wird sogleich eine grosse Aufgabe zuteil bei Thurgau. Er ersetzt im Kader Playoff-Topskorer Nico Lehmann, der sich für einen Wechsel zum EHC Winterthur entschied. Damit verlor der HCT das Tauziehen um den talentierten Center, der beim aufstrebenden Ligakonkurrenten aus der Eulachstadt eine Schlüsselposition einnehmen soll.

      Winterthur für Thurgau eine neue Konkurrenz

      Es dürfte dies der erste bekannte Fall eines Schweizer Eishockeyspielers sein, der sich für Winterthur entschied, obwohl ihn auch der HC Thurgau haben wollte. Die Ostschweizer müssen sich also auch auf dem Transfermarkt immer wärmer anziehen. Brändli kann über Lehmanns Entscheid nur mutmassen, sagt aber, dass der 23-jährige Stürmer nach drei Jahren beim HCT signalisiert habe, dass er eine Luftveränderung anstrebe. «Bei uns ist die Konkurrenz auf der Centerposition auch grösser als bei Winterthur», so Brändli.

      Klotens junger Center Kevin Lindemann soll beim HC Thurgau Nico Lehmann ersetzen.

      Den Realersatz Kevin Lindemann schätzt Thurgaus Sportchef gleichwertig ein – offensiv vielleicht etwas weniger produktiv, dafür defensiv stärker. Einen Spieler eins zu eins zu ersetzen, sei ohnehin schwierig, sagt Brändli. «Kevin ist ein Kämpfer und sehr mannschaftsdienlich. Ich bin überzeugt, dass er zu uns passt.»

      Bei Lindemanns Transfer hatte auch schon der neue Trainer Anders Olsson mitberaten. Der 48-jährige Schwede beerbt beim HCT Landsmann Markus Åkerblom, der nach zwei Jahren nicht mehr erwünscht war. Olsson coachte diese Saison den Swiss-League-Aufsteiger Martigny, der sich freiwillig wieder in die MyHockey League zurückzieht. Mit den Wallisern verpasste er das Playoff nur ganz knapp wegen einer unerwarteten 2:3-Heimniederlage gegen die Bellinzona Rockets am letzten Spieltag der Qualifikation.


      Für Thurgau war Olsson, der in diesen Tagen noch als Bieler Interims-Assistenzcoach im National-League-Playoff engagiert ist, der Wunschkandidat, wie Sportchef Brändli sagt. «Olsson hat eine riesige Erfahrung auf allen Stufen im Schweizer Eishockey. Er kann Spieler ausbilden und sie weiterbringen.» Bei Martigny habe er aus praktisch nichts sehr viel gemacht, sagt Brändli. Beim HCT erhofft er sich von Olsson Ähnliches, zumal das künftige Kader der Ostschweizer trotz Sparmassnahmen besser besetzt sein dürfte.

      Zweijahresvertrag für Olsson: HC Thurgau will Planungssicherheit
      Dass ein neuer Trainer bei seinem ersten Engagement mit dem HC Thurgau gleich einen Zweijahresvertrag erhält, ist unüblich. Sportchef Brändli sagt: «Ich bin der Meinung, dass man Trainern und Spielern Vertrauen geben muss. Mit dieser Vertragsdauer signalisieren wir Anders Olsson, dass wir vollstes Vertrauen in ihn haben.»


      Nicht zuletzt gebe ein längerer Vertrag auch Planungssicherheit – sowohl dem Trainer wie auch dem Klub, der sich in einer Transformation befindet und spätestens in einem Jahr die Vertragssituation wichtiger Spieler klären muss. Es dürfte allerdings auch eine Bedingung von Olsson gewesen sein, damit er überhaupt zum HCT wechselt.

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Saison 24/25" geschrieben. 16.03.2024

      Wird kaum passieren. Viel eher steht eine Zusammenarbeit mit dem EHC Biel im Raum. In Olten sah man diese Saison die letzte Chance für den angestrebten Aufstieg. . Da ist nun auch eine Menge Frust dabei. Es wurde auch sehr viel Geld vernichtet in den letzten Jahren.....

    • Remo hat einen neuen Beitrag "Strategische Ausrichtung / VR" geschrieben. 14.03.2024

      Lieber Tom

      Jeder darf und soll auch seine Meinung kundtun dürfen.

      Wenn mir aber Halbwahrheiten bzw. Halbwissen unterstellt werden, dann muss ich halt schon auch noch Stellung dazu nehmen, auch das ist mein gutes Recht!

      Glaube mir, diese andere Hälfte der Wahrheit, würde etlichen Personen, die hier von "Good"Vibes gehuldigt werden, auch in einem anderen Licht erscheinen lassen.

      Da spielen persönliche und private Interessen ebenfalls eine Rolle...

      Dies gehört aber, wie schon erwähnt, ganz sicher nicht in ein Fanforum.

      Aber lassen wir das nun und hoffen, dass bei wirklich allen allein das Wohl des HCT an erster Stelle steht!

Empfänger
Remo
Betreff:


Text:
{[userbook_noactive]}


disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz